Defensive Coordinator Walter Rohlfing: „Wir werden vorbereitet sein.“

Walter Rohlfing (c) Tom Aust

Deutschland trifft im 1. German-Japan-Bowl auf den Vizeweltmeister

 

Im Vorfeld des 1. German-Japan-Bowl, der am Samstag, den 24. April in der Düsseldorfer ESPRIT arena statt findet, konnten wir noch ein Interview mit Defensive Coordinator Walter Rohlfing führen.

 

Rohling über die Sichtungslehrgänge im Vorfeld des Trainingslagers:

„Wir haben sehr viele Leute gesichtet und gute Erkenntnisse gewonnen, die uns bei der Zusammenstellung des Kaders geholfen hat. Das Resultat haben wir bis auf Ausnahmen, die entweder verletzt oder verhindert sind, hier im Trainingslager.“

 

… über die Qualität der Spiele im Vergleich zu den letzten Jahren:

„Die Qualität ist sehr gut. Wir haben uns bemüht, die Deutschen, die in der NFL Europa gespielt haben, in die Nationalmannschaft zurück zu holen. Bei den Meisten ist uns das gelungen. Wir sind froh, einen Mann wie Christian Mohr in unseren Reihen zu haben. Auch die Rückkehr von Dennis Engelbrecht ist gut, er ist in Top-Form. Wir haben in der Defense ja 2008 versucht, einen Generationswechsel durchzuführen. Jetzt haben wir eine gute Tiefe, genau so einen starken Kader wie bei der letzten WM. Da haben wir Bronze gewonnen.“

 

… über die Chancen gegen Japan:

„Wir haben bisher noch keinen regulären Ligabetrieb und da sind die Football-Bewegungsabläufe noch nicht so trainiert. Das ist ein Handicap, da die Japaner ein sehr schnelles Team sind. Das können wir einfach noch nicht leisten. Die Größe spricht zwar für uns, aber wir können auch hier im Trainingslager keine Wunder vollbringen. Daher ist das ein leichter Vorteil für die Japaner.“

 

… über die Taktik des Gegners:

„Die Japaner werden versuchen, uns auseinander zu ziehen. Sie spielen sehr attraktiv, der Ball wird viel fliegen, da bin ich mir sicher. Es wird ein schönes Spiel werden. Wir werden uns wehren und Mittel und Wege finden, sie zu stoppen.“

 

 

…darüber, in Düsseldorf wieder an der Sideline zu stehen:
“Natürlich ist das etwas ganz besonders für mich, in meiner Heimatstadt zu spielen. Ich kannte das alte Rheinstadion in und auswendig und freue mich, wieder da zu sein. Das weckt Erinnerungen an alte Zeiten. Schließlich habe ich die Panther seit 1979 mitgestaltet, danach kam die Rhein Fire-Zeit. Ich habe auch kein Spiel in der neuen Arena verpasst.“

 

… über die Zusammenarbeit mit den Assistant Coaches, die teilweise noch unter Rohlfing gespielt haben:

„Wir kennen uns sehr gut. Es gibt flache Hierarchien, wir reden viel und sie werden in ihren Bereichen in alles einbezogen. Man merkt, dass wir identisch denken. Aber am Ende treffe ich die Entscheidungen, weil ich auch dafür verantwortlich bin.“

 

… über die Auswahl des Trainingslager-Ortes:

„Die Wedau ist ein gutes Pflaster für uns, hier hatte ich schon mit den Panthern in den 80ern gute Trainingslager. Und erinnern wir uns an 2005. Da wurden hier die World Games ausgetragen und die haben wir souverän gewonnen, weil wir uns auch sehr wohl geführt haben. Insofern passt alles.“

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